Mein erster Workshop, Eindrücke eines Trompe-Einsteigers
 
Nach meinem Besuch bei Roger Gilbert in 2017, dem Erwerb einer Trompe und dem folgenden Üben (meistens allein in den eigenen vier Wänden) war es soweit. Mein erster Workshop am 14./15. April 2018 im Naturfreundehaus „Alm“ im Walzbachtal stand an. Die Trompe und mich aufgehübscht (Instrument und ich wollten ja glänzend dastehen) sowie ein paar notwendige Dinge für die Übernachtung eingepackt, ging es am 14. auf die Piste. Ca. 350 km lagen vor mir und mit Hilfe von Google Maps fand ich auch mein Ziel. Wie so oft im meinem Leben, die weiteste Anreise und als Erster vor Ort. Dies gab mir Gelegenheit schon mal einen Blick in die hotelähnliche Anlage zu werfen. Mein erster Eindruck, hier bist du gut aufgehoben. Die anderen Teilnehmer und Roger kamen nach und nach, wir stellten uns vor und nach kurzem Smalltalk ging es in den Unterrichtsraum.
 
 
Platznehmen im Kreis und Trompe anfassen war der Auftakt für alle. Aufgrund der Gespräche im Vorfeld war für mich war klar, hier sind Könner am Werk, die sich nur verbessern wollen, aber wie passe ich in diese Gruppe? Mein Können bewegte sich auf dem Niveau Luft ins Mundstück rein und hoffen, dass ein Ton entsteht, der vorn rauskommt. Aber unser Moniteur fing mit der Basis an. Haltung, Atmung und die Luftsäule aufbauen. Zum ersten Mal erfuhr ich, dass man durch den Bauchnabel ausatmet. Der erste Lerneffekt war da! Ich hatte ja im Vorfeld gehört, bei den Trompe -Bläsern sei vieles anders und einzig. Ich wurde voll bestätigt. Auch eine stramme aufrechte Haltung wurde als nicht erfolgversprechend abgeschafft. Sogar das Instrument durfte ich nicht mehr wie eine Hantel festhalten, zwei Finger jeder Hand mussten genügen, um das wertvolle Messing nicht auf den Boden fallen zu lassen. Das Mundstück muss auch nicht gepresst werden, Leichtigkeit und Natürlichkeit sind vom Meister angesagt, schließlich muss der Unterkiefer bereit für Bewegungen sein. 
 

All diese Erklärungen wurden von Roger demonstriert und jeder Teilnehmer wurde der Reihe nach aufgefordert es ihm gleichzutun. Jeder, auch ich, verspürte sofort eine Verbesserung seiner Ausgangssituation, die sich im volleren satteren Tönen niederschlug. War das Ergebnis wie gewünscht, folgte das Lob des Moniteurs. Klappte es einmal nicht auf Anhieb wie gewünscht, blieb jeder Tadel aus. Mit seiner ihm eigenen Geduld demonstrierte und erklärte Roger allen und dem einzelnen Betroffenen, woran es liegen könnte oder wo noch ein wenig Verbesserung möglich war. Dieses Verhalten ist mir besonders angenehm aufgefallen, kein Belehrender und Besserwisser, sondern jemand, der mit Erwachsenen gleichberechtigt umgeht, auch wenn er über ein Thema mehr weiß und kann als die Teilnehmer des Workshops.

Diese Art des Miteinander und voneinander Lernens zog sich durch alle weiteren Übungen hindurch. Tenor der gesamten Veranstaltung: beginnt immer mit der Basis (Haltung, Atmung), mit den tieferen Tönen und erarbeitet den Rest über üben, üben und nochmals üben. Daneben gab es Tipps zur Stärkung der erforderlichen Muskulatur und der ein oder anderen Technik.

Der erste Tag endete mit einem gemeinsamen Blasen der Cloches de Dampierre. Gut, dass alle kräftig in die Trompe bliesen, so könnte ich meine schrägen Töne darin verstecken. Im Ganzen klang es aber trotzdem angenehm.

 

Der erste Tag endete mit einem gemeinsamen Blasen der Cloches de Dampierre. Gut, dass alle kräftig in die Trompe bliesen, so könnte ich meine schrägen Töne darin verstecken. Im Ganzen klang es aber trotzdem angenehm.

Abendessen mit viel Gelegenheit, die Bekanntschaft mit den Teilnehmern des Workshops zu vertiefen. Nach einer geruhsamen Nacht ein gemeinsames Frühstück. Alles auf einem nicht zu erwartenden Niveau. Hier Dank an die guten Geister des Naturfreundehauses.

 

Mit etwas kleinerer Mannschaft ging es dann zum Endspurt. Nochmal wurde alles Gesagte ins Gedächtnis gerufen und geübt. Besonders die Arbeit mit der Luftsäule beim Verändern von Lautstärke und Bindungen brachte Allen richtige Aha-Erlebnisse. Sogar der Weg zum Tayaut konnten die meisten Teilnehmer beschreiten. Ich habe mich bei dieser Übung des nächsten Levels dann doch lieber zurückgehalten. Beim Abschluss des Workshops gab Roger allen auf den Weg, an der Haltung und Atmung zu arbeiten, die unteren Töne verstärkt im Auge zu haben und das Blasen von Fanfaren hintenanzustellen. Außerdem sollte jeder an seiner speziellen Muskulatur arbeiten, damit die Ergebnisse noch besser werden. Üben, üben und nochmals üben ist neben dem Verständnis der sonstigen Besonderheiten der Trompe der einzige Weg zum besser werden und letztendlich zum persönlichen Erfolg.

Nach einem guten Mittagessen und Gesprächen auch abseits der Trompe trat ich die Heimreise mit der Gewissheit an, ich komme wieder. Denn auf die Frage, warum ich mir ausgerechnet die Trompe de Chasse ausgesucht habe, kann ich nun antworten: „Weil sie und ihre Begleitumstände mein Leben in jeder Hinsicht bereichern.“

 

Bernd Marka

Erster Trompe-Workshop 2018 in Walzbachtal-Jöhlingen

 

Um der Frühjahrsmüdigkeit entgegen zu wirken, folgten am Samstagnachmittag den 17.02. fünf Bläserinnen und Bläser dem Angebot unseres Delegierten Roger Gilpert, an einem Wochenendworkshop für die Trompe de Chasse teilzunehmen.

Die erste Übungseinheit begann im Stuhlkreis und befasste sich mit der Körperhaltung und lockeren Einblasübungen. Wer sieht sich schon während dem Üben im Spiegel an? So wurde sich gegenseitig beobachtet und korrigiert. Auch die aktive Atemtechnik, mit der man sich zu Anfang quält, soll „übertrieben“ und oft geübt sein, bevor diese automatisch verläuft. Die Muskeln bauen sich bei intensivem Training nach und nach erst auf. Gerade beim Spiel auf der Trompe ist dies mit das wichtigste Rüstzeug.

Der Abend war sehr gemütlich und man tauschte sich gegenseitig über allerlei interessante Veranstaltungen bei der FITF im Jubiläumsjahr 2018aus. Nach einer kurzen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück wurde am folgenden Vormittag nochmals auf das Erlernte und zu Vertiefende eingegangen. Die Techniken von Pique und Tajaut, ihre Artikulation sowie der  Rhythmus wurden geübt. Leider verging die Zeit wie im Fluge und die aus Hessen und Schwaben angereisten Teilnehmer mussten ihre Heimreise antreten.

Für uns war es eine Bereicherung und ein lehrreiches Wochenende. Wir freuen uns heute schon auf einen weiteren Workshop am 14+15.04. mit unserem liebsten Hobby - der Trompe de Chasse!

Ein großes Danke gilt Roger, der sich unglaublich viel Mühe machte, sein umfangreiches Wissen an uns Bläser weiterzugeben!

Vive la Trompe

Jutta Langenbörfer

 

Sehr lesenswerter Beitrag von Martin Geyer zum Thema Interpretation im Hornbrief 02/2018 - siehe rechte Spalte. Hat auch Relevanz für die Trompe. Nicht gerade Trompe, aber wer etwas für Pferde übrig hat, sollte diesen Beitrag über La Fanfare de Cavalerie de la Garde Républicaine à New York auf Youtube nicht verpassen. Definitiv Trompe, aber völlig anders als gewohnt, aber mal was Neues, das rockt. Übrigens: kennen Sie schon die FRTM (Fondation pour le Rayonnement de la Trompe Musicale)? Tolles Konzert in Versailles mit Débuché de Paris und der Rallye Trompes des Vosges.

 

 

Schöne Tradition zum Jahresende

Am Silvestermorgen folgten aus dem ganzen süddeutschen Raum Jagdhorn-, Alphorn- und Trompe de Chasse-Bläser der Einladung  der Fellbacher Jagdhornbläser.

Schon seit 45 Jahren ist es Tradition in Fellbach, das Jahr gemeinsam musikalisch zu verabschieden. Zu Fuß auf dem Fellbacher Kappelberg angekommen, bot sich eine grandiose Aussicht, und die große Anzahl von Gastbläsern ließ vieles erwarten. So fügten sich die angereisten Bläser harmonisch zusammen. Es wurden im Wechsel Stücke auf Fürst Pless- und Parforcehörnern geboten, und die Gruppe mit den Alphörnern sorgte für stimmungsvolle Musik.

Unter der Leitung unseres Trompe-Freundes Leo Dracopoulos  stellte sich auch eine große Anzahl Trompe de Chasse-Bläser in den Keil. Viele bekannte Melodien klangen bis weit ins Tal und so mancher Zuhörer hatte Gänsehaut. Die sehr zahlreichen Besucher, die mit Kind und Kegel zu Fuß auf den Kappelberg kamen, wurden für ihre Mühe belohnt. Glühwein und Grillwurst trugen zum geselligen Beisammensein bei, und es gab gute Unterhaltungen unter den Bläsern.

Herzlichen Danke an alle, die dieses Treffen auf dem Fellbacher Kappelberg vorbereiten und tatkräftig unterstützen.  

Auf ein neues und aufregendes Bläserjahr, wir sehen uns!

Au revoir et bonne annèe!

Jutta Langendörfer

 

 

  1. Championnat FTB 2018
  2. Stage Chassart 2018
  3. Stage St Hubert 2018
  • 12. Mai 2018
  • Kasteel "De Muncken"
  • Munkelostraat 35
  • 8750 Wingene

 

Hallo liebe Freunde der Trompe und  Mitglieder der FITF,

unser Stage für die Sektion Allemagne 2018 findet statt im Naturfreundehaus in 75045 Walzbachtal-Jöhlingen, Oppenloch Weg 1, Tel. 07203/5364 von Donnerstag, den 7. Juni 2017 um 18.00 Uhr bis Samstag, den 10. Juni 2017 um 24.00 Uhr.

Die Kosten betragen € 180,--. Im Preis enthalten sind 3 Übernachtungen im Mehrbettzimmer, 3 x Frühstück, 2 x Mittagessen und 3 Abendessen.  Diese sind vor Ort in bar zu bezahlen. Übernachtung im Naturfreundehaus bis Sonntag, den 10. Juni 2018.

Wer auf eigene Rechnung im Hotel übernachten möchte :

Zum Lamm, 75045 Walzbachtal-Jöhlingen, Tel. 07203/7693 oder

Zum Kärcher, 76356 Weingarten, 07244/2357.

Der Concours der  Sektion Allemagne beginnt am Sonntag, den 10. Juni 2017 ab 10.00 Uhr auf der Reitanlage des Reit- und Fahrvereins in 76356 Weingarten Ortsteil Waldbrücke.

Geprüft werden BSC, die Selektion der 5., 4., und 3. Kategorie und der Wettbewerb in Duo und Trio. Ermittelt wird auch der Champion de Allemagne im Solo.

Die nächsten Infos auf unserer Homepage. Bitte um formlose Anmeldung für Stage und Concours.

Mit freundlichem Gruß

Roger Gilpert 

 

 
Bonjour à tous les amis de la trompe et membres de la FITF,
 
Trouvez ci-dessus les événements de la section Allemagne pour l'année 2018:
 
Stage au Naturfreundehaus, D-75045 Walzbachtal-Jöhlingen, Oppenloch Weg 1, Tél. 07203/5364
 
Début:   jeudi,    le 7 juin 2018 à 18 h
fin:        samedi, le 9 juin 2018 à 24 h
 
Les frais du stage seront 180 €, y-inclus trois nuitées au „Naturfreundehaus“ dans des chambres à plusieurs lits, ainsi que trois petits déjeuners, deux déjeuners et trois dîners, le tout à être payé au comptant sur place.
 
Alternativement, il y a deux hôtels qui offrent des chambres (tarif hôtel non connu): Zum Lamm, D-75045 Walzbachtal-Jöhlingen, tél. 49 7203/7693, Zum Kärcher, D-76356 Weingarten, tél. 49 7244/2357

Concours de la section Allemagne

Centre Equestre du Reit- und Fahrverein, D-76356 Weingarten-Waldbrücke
 
Dimanche, le 10 juin 2018 à partir de 10 h
Examen BSC et sélections pour 5ième, 4ième et 3ième catégorie.
Championnat d'Allemagne Solo ainsi que Duo et Trio.
 
Informations supplémentaire sur le site Jagdhorn-in-d.de
Application informelle à mon adresse e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Salutations cordiales,
 
Roger Gilpert

Bitte vormerken: die Lokation für unsere Stage 2018 ist gebucht

 

vom 07. bis 10. Juni 2018 im
Naturfreundehaus "Alm"
Oppenlochweg 1
75045 Walzbachtal-Jöhlingen

 

Der deutsche Wettbewerb ist wie immer am Sonntag nach der Stage. Einladung ergeht noch rechtzeitig in 2018, Anmeldung bitte per E-Mail an Roger Gilpert.

 

In der Zeit zwischen den angebotenen "offiziellen" Lehrgängen in Deutschland sind die meisten Bläser beim Üben auf sich allein gestellt. Fehler schleichen sich ein, und es ist recht mühsam und zeitaufwending, diese mit Hilfe eines kompetenten Moniteurs wieder auszubügeln. Außerdem sprengen manche Lehrgänge in In- und Ausland das Budget von Jugendlichen, die sich für die Trompe interessieren und die wir dringend als Nachwuchs brauchen - denkt einfach nur an das recht hohe Durchschnittsalter der in Deutschland aktiven Trompe-Bläser.

Wir wollen deshalb ein Experiment starten und kontinuerlich Workshops anbieten, die auch bzw. gerade für Anfänger geeignet sind. Besonderes Gewicht wird gelegt auf Atmung, Stütze, Ton und Interpretation. Zusätzlich besteht ausreichend Zeit, sich um jeden Workshop-Teilnehmer individuell zu kümmern.

Die Workshops finden statt im Naturfreundehaus "Alm", Oppenlochweg 1 in 75045 Walzbachtal-Jöhlingen von Samstag Nachmittag bis Sonntag nach dem Mittagessen. Sie werden € 35,- Euro kosten und beeinhalten Übernachtung und Frühstück. Je nach Moniteur sind Spenden zur Kostendeckung natürlich immer willkommen.

Folgende Termine sind bis jetzt reserviert:

  • 17. - 18. Februar 2018
  • 14. - 15. April 2018
  • 14. - 15. Juli 2018

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung per E-Mail an Roger Gilpert. Je nach Zuspruch kann es sein, dass wir die Zahl der Teilnehmer begrenzen müssen, damit jeder Teilnehmer mit einem positiven Lerneffekt wieder die Heimreise antritt.

 

Euer délégué Roger

 

 

 

Von unserer Korrespondentin Jutta Langendörfer live aus Frankreich:

Einmal im Jahr findet das große FITF‐Trompe‐Festival statt und ich war zum ersten Mal in der Kategorie Débutant (Anfänger) gemeldet ─ wo ich doch erst vor 3 Monaten begonnen habe die „Königin der Jagdblasinstrumente“ - die Trompe de Chasse - spielen zu lernen!

Auf einer der größten Reitanlagen Europas im Herzen Frankreichs - in Lamotte‐Bevron, mit einem über 80 Hektar großen Gelände, über 25 Reitplätzen und Hallen, Stallungen für 2000 Pferde, uvm. - fand dieses Festival statt. Herzklopfen pur!

Neben den angereisten Mitstreitern aus Belgien, Luxemburg, Niederlande, Schweiz und Italien reiste dieses Jahr auch eine nie dagewesene Teilnehmerzahl von 11 deutschen Bläsern zu diesem Festival an. Es gab darunter welche, die nicht weniger als 1000 km Anfahrt auf sich genommen hatten, nur um an diesem Treffen teilzunehmen.

Wir kamen einen Tag früher, um uns eine Übersicht vor dem Ablauf des Festivals vor Ort machen zu können, was sich als taktisch gute Entscheidung zeigte, denn wie heißt es doch so schön? „In der Ruhe liegt die Kraft“. Am Freitag, dem Vorabend der Wettbewerbe, fand in einer der großen Reithallen ein einzigartiges Konzert verschiedener Trompe-Gruppen statt. Dabei waren auch einige Kompositionen zu hören, wo die Trompe als Soloinstrument zusammen mit anderen Blechblassinstrumenten zu hören war, was sehr gekonnt dargeboten wurde. Die Konzertteilnehmer wurden mit großem Applaus der zahlreichen Zuhörerschaft belohnt.

Samstag war dann der große Tag. Der Wettbewerb begann früh, denn es waren viele Teilnehmer unterschiedlichsten Alters gemeldet, die ihre Chance nutzen wollten. Nur dieses eine Mal im Jahr hat man die Möglichkeit, bei der Selektion auf dem großen Festival eine Kategorie aufzusteigen.

Bei gefühlten 36° C auf den Reitplätzen mit wenig Schatten, natürlich wie es sich gehört in Uniform, kämpften die Teilnehmer mit vollem Einsatz ehrgeizig um die Bewertung der Jury. Ich hatte den Tag über Zeit, alle Eindrücke zu sammeln, denn die Anfängerkategorie begann erst um 17:15. Gegen Nachmittag stand dann auch fest, dass eine Mitreisende es geschafft hatte, sich um eine Kategorie zu verbessern. Wir freuten uns alle sehr über diesen Erfolg. Auch für mich war das Warten bald zu Ende und als mein Name aufgerufen wurde, alles in einer mir fremden Sprache, hatte ich nun doch ziemliches Herzklopfen. Ich gab mein Bestes, war wie immer nicht zufrieden mit mir, und freute mich doch umso mehr, als ich hörte, dass ich mich in der Mitte platzieren konnte. Ich kann nur jedem raten, diese Erfahrung als Bläser zu machen, denn es bringt einem durch Erfahrung weiter und stärkt ungemein.

Am Abend begann die Ausscheidung der BESTEN. Mit einigen Showeinlagen der Reiter und Hundemeuten wurde der Wettstreit bis tief in die Nacht dem Publikum und der Jury dargeboten. Es gab ein Hartes Kopf an Kopf Rennen mit Fanfaren und Spielstücken auf Zuruf, das am Ende mit einer Großen Ehrung und Feier zu Ende ging.

Danken möchte ich allen, die sich für die Trompe und ihre Brauchtumspflege einbringen und ihr Wissen weitergeben.  Ich habe auch gelernt, mich nicht entmutigen zu lassen und möglichst täglich zu trainieren, damit ich auch irgenwann einmal eine Kategorie aufsteige.

Noch einmal ein Großes DANKE an alle Organisatoren und der FITF für diesen gelungenen Wettbewerb. Auf mich und die Mitgereisten ist das Fieber Trompe de Chasse übergesprungen. Wir kommen wieder!

Im idyllischen Saint Hubert fand am letzten Wochenende im Schatten der Kathedrale des Schutzheiligen der Jagd eine Stage statt, zu der die Benelux Jachthoornfederatie mit ihrem Präsidenten Francois de Radzitzky eingeladen hatte. Praktisch jeder war da, der in der Szene Rang und Namen hat. Die Teilnehmer der Stage hatten wahrlich die Gelegenheit, auf Tuchfühlung mit dem FITF-Präsidenten, renommierten Trompe-Bauern und Champions aller Schattierungen zu sein. Im Centre de Depaysement et de Plein Air gelang Francois und Benedicte eine perfekte Organisation.

Gekommen ware viele, natürlich aus Belgien, aus Luxemburg, aus Frankreich und ein kleines Häuflein wagemutiger - da kaum Französisch sprechender - Deutscher in geschlechtsuntypischer Besetzung: drei Damen (Jutta Langendörfer, Elvira Fürst und Ursula Gürtler), dann Roger Gilpert und Harald Brand. Die Stage begann mit Vorblasen (keine dumme Idee), und es standen soviel exzellente und didaktisch gute Moniteure bereit, dass die Gruppengrößen nett, klein und effektiv gehalten werden konnten. Durchaus anstrengend, dauerte der normale Durchgang gut 90 Minuten. Und davon gab es drei Einheiten am Tag, nur unterbrochen von gelegentlichen Aperos und dem für die Erhaltung der Lebenfunktionen erforderlichen Essen, das der Küche der Lokation jedesmal außerordentlich gut gelang. Am Abend konnten sich alle an Trompe-Vorträgen der unerschütterlichen Moniteure erfreuen sowie einem großartigen Konzert am Samstag Abend mit abschließendem Feuerwerk.

Jeder redet auf der politischen Bühne gerade über europäische Integration - im Zeichen der Trompe wurde sie hier nicht gepredigt, sondern praktiziert. Die Stimmung war trotz gelegentlicher Regengüsse heiter und der Kontakt zu allen nett, freundlich und hilfsbereit. Der Verfasser dieser Zeilen hat die Erfahrung gemacht, dass unterschiedliche Sprache nicht unbedingt trennen muss. Trotz null Französich und Moniteuren, die weder Deutsch noch Englisch sprachen, kam alles wohlverstanden rüber. Also Leute - keine Angst vor Kursen im Ausland. Traut euch und ihr werdet belohnt.

Zum Abschluss doch noch ein Belgierwitz: Warum darf man einen Belgier nicht nach der Uhrzeit fragen? Ist doch klar, weil ihm dann die Fritten aus der Tüte fallen. Das belgische Nationalgericht Fritten mussten wir natürlich auch probieren. Handgeschnitten mit einer traumhaften Majo - genial. Aber seid gewarnt - eine mittlere Portion reicht immer noch aus, um eine dreiköpfige Familie in Deutschland zu versorgen - siehe die obigen Bilder

Schön war's - wir kommen wieder ...

Unter Mitwirkung von Antoine de la Rochefoucauld und Sylvaine Bertrand findet am Samstag, den 22. Juli 2017, um 20:15 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Oswald in Traunstein ein Trompe-Konzert der Bayerischen Jungwölfe statt. Der Eintritt ist frei, alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

Auf dem diesjährigen Championat unserer Freunde in Benelux habe sich auch deutsche Teilnehmer wacker geschlagen. Wir gratulieren herzlich:

 

Leo Dracopoulos

Platz 1 Solo Finale B, Platz 11 Selektion Kategorie 4-5, Platz 8 Vétérans, Platz 8 Duo zusammen mit Markus Fuchs

Harald Klingbeil

Platz 3 Solo Finale B, Platz 9 Selektion Kategorie 4-5, Platz 5 Vétérans

Uwe Weber

Platz 4 Solo Finale B, Platz 7 Selektion Kategorie 4-5, Platz 15 Duo zusammen mit Philippe Tallier

Bettina Mahler

Platz 4 Solo Finale C, Platz 20 Selektion Kategorie 4-5, Platz 3 Damen

Markus Fuchs

Platz 8 Duo zusammen mit Leo Dracopoulos

Grosser Erfolg der  „Bayerischen Jungwölfe“ beim internationalen Bläserfest in Zürich

 

Letztes Wochenende, am Samstag, den 13.05.2017, waren 6 Kinder der Trompebläser-Gruppe „Die Bayerischen Jungwölfe“ nach Zürich zum internationalen Bläserfest der Naturhörner gereist. Austragungsort war die gesamte Altstadt zwischen Limmat und Bahnhofstrasse und der erhöht gelegene Lindenhof-Platz mit grossem Festzelt. Das legendäre Schweizer Bläserfest findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten statt und ist Treffpunkt für rund 800 Bläser aus der Schweiz und den angrenzenden Ländern. Es werden in allen Kategorien Einzel-, Duo-, Trio- und Gruppen-Wettbewerbe ausgetragen.

Die 6 Kinder der Traunsteiner Trompe-Bläser-Gruppe „Die Bayerischen Jungwölfe“ hatten sich für die Trompe-Prüfung "Brevet du Sonneur“ angemeldet, die von 3 Richtern, die hierfür aus Frankreich angereist waren, abgenommen wurde. Diese Prüfung gilt als sehr schwer,und es ist umso erfreulicher, dass 4 von 6 Jungwölfen bereits beim ersten Versuch erfolgreich bestanden.

 

Im Anschluss nahmen die Kinder an den Solo-, Duo- und Trio-Wettbewerben teil, wobei ein Jungwolf sogar den 3. Platz im Solo gegen 18 Konkurrenten (überwiegend erwachsene Bläser) erlangte.

Auch beim Festakt am Abend wirkten die Bayerischen Jungwölfe beim Trompe-Konzert aller Gruppen mit und wurden gebührend gefeiert. Im Juli kann man die Bayerischen Jungwölfe live bei einem Konzert in Traunstein erleben, Infos hierzu bitte nachlesen auf www.Bayerische-Jungwölfe.de

Achtung:

Am 31. März sollte der Beitrag für Wettbewerbsteilnehmer entrichtet sein. Heute ist der 30. März, also ist morgen Ende. Siehe FITF-Mitgliedschaftsformular im Footer:

Der Jahres-Mitgliedsbeitrag für Wettbewerbsteilnehmer (€ 65) muss vor dem 31. März 2017 entrichtet werden. Bei Meldungen nach diesem Termin wird eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr von € 50 plus eine Wettbewerbs-Meldungsgebühr über 25 € berechnet.

Da finden Sie auch IBAN und BIC, der für Frankreich gebraucht wird. Also nix wie ab zur Bank ...

Roger

 

Folgende Einladung haben wir aktuell erhalten:

Die Gruppe Trompes de Bonne veranstaltet ihren 8. Lehrgang im Höhenkurort Samoëns in der Haute-Savoie am 03. und 04. Juni 2017. Üben Sie im Herzen des Gebirges unter Aufsicht namhafter Moniteure.

Erzielen Sie Fortschritte im Solo Horn vom Anfänger bis zur 1. Kategorie. Angeboten werden während des Kurses auch spezielle Kurse für Radoux, Bass, 2. Stimme, Stopfen sowie Atmung und Musiktheorie.

Die Veranstaltung ist auf 100 Teilnehmer beschränkt.

Näheres zur Stage unter Link 1 und Link 2

Bitte beachten: dieser Termin kollidiert leider mit unserer eigenen Stage und dem deutschen Concours :-(

Hallo, liebe Freunde der Trompe und  Mitglieder der FITF,


ich möchte Euch die Termine der Sektion Allemagne für das Jahr 2017 mitteilen. Ich werde einen Stage im Naturfreundehaus in 75045 Walzbachtal-Jöhlingen, Oppenloch Weg 1, Tel. 07203/5364 organisieren.  Kosten für den Stage betragen € 180,--.Im Preis enthalten sind 3 Übernachtungen im Mehrbettzimmer, 3 x Frühstück, 2 x Mittagessen und 3 Abendessen.  Diese sind vor Ort in bar zu bezahlen.  Übernachtung im Naturfreundehaus bis Sonntag, den 04. Juni 2017. 

 

Wer auf eigene Rechnung im Hotel übernachten möchte : Zum Lamm, 75045 Walzbachtal-Jöhlingen, Tel. 07203/7693 oder Zum Kärcher, 76356 Weingarten, 07244/2357. 

 

Der Stage beginnt am Donnerstag, den 01. Juni 2017 um 18.00 Uhr und endet am Samstag, den 03. Juni 2017 um 24.00 Uhr.

 

Der Concours der  Sektion Allemagne findet am Sonntag, den 04. Juni 2017 ab 10.00 Uhr auf der Reitanlage des Reit- und Fahrvereins in 76356 Weingarten – Waldbrücke statt. 

 

Es werden die Prüfungen für BSC und die Selektion der 5., 4., und 3. Kategorie stattfinden. Es wird auch der Champion de Allemagne im Solo und der Wettbewerb Duo und Trio stattfinden.

 

Bitte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!bei mir für den Stage und den Concours an. 

 

Mit freundlichem Gruß 

 

Roger

Hallo zusammen ,

im Anhang findet ihr Infos vom Stages und Concours von unseren Freunden aus Benelux . Ich würde mich sehr freuen, wenn ich den einen oder anderen Bläser in Belgien treffen würde .

A Bietntot

 

Roger
Délégué Allemagne

 

Concours Regional Allemagne 2016
Weingarten Baden
Palmares

 

 

Juges

  • Francois de Radzitzky
  • Jacquy Lognard
  • Gauthier Vahie
  • Daniel Muller
  • Bernard Ziegler
Wir gratulieren ...

 

 

Epreuves Debütant

  • R.Schnee

Epreuve 4. Cat. Selektion

  1. K.P. Zwickel
  2. T. Dockner
  3. H. Lienhop

Epreuve 3. Cat. Selektion

  • R. Gilpert

Epreuve Duo

  1. T Wagner – R.Gilpert
  2. F.Naudin -  R. Schnee
  3. B. Schönacker – H.Graff
  4. L. Dracoupoulos . – K.P. Zwickel

Epreuve Second

  1. R.Gilpert
  2. H. Graff
  3. R. Schnee
  4. K.P. Zwickel

Epreuve Bass

  1. D. Müller
  2. R. Gilpert

Epreuve Championat Regional

  1. R. Gilpert
  2. T. Wagner
  3. H.Graff
  4. F.Naudin